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Torben Franz

„Kostenlose Bildung für Alle! Ein Leben lang!“

Landtagskandidatin für DIE LINKE. und GEW-Sekretärin Maren Kaminski fordert eine „Schule ohne Angst“

Bei der Veranstaltung am 09.09.2022 im Naturfreundehaus Nienburg stellte die Landtagskandidatin für DIE LINKE. die Bildungspolitik der Partei vor und entwickelt das Bild von einem Bildungssystem ohne Angst.

„Wir alle haben diese Erinnerungen an unsere Schulzeit – es wurde ausgewählt und ausgesiebt. Momentan funktioniert Schule nur mit Angst vor dem Abstieg in eine weniger gute Schule. Wir haben Angst vor schlechten Noten, Angst davor wie die Schulbücher bezahlt werden sollen, Angst davor den Stoff nicht bewältigen zu können, der uns vermittelt werden soll.

Dieses System lässt Menschen zurück: Unser Gegenentwurf ist eine Schule, die niemanden zurücklässt und alle mitnimmt. Eine Schule ohne Angst.

Dafür ist es erforderlich, dass es bis zur neunten Klasse ein gemeinsames soziales Lernen an der Integrierten Gesamtschule als Regelschule und einziges Schulmodell gibt. Sodass für Jede*n zu jeder Zeit alle Abschlüsse möglich und erreichbar sind.“ So Maren Kaminski.

Der Direktkandidat für den Wahlkreis 39 Nienburg-Nord, Torben Franz, ergänzte: „Auch hier in Nienburg wird deutlich, dass die herrschende Politik ein heilloses Chaos im Bildungssystem angerichtet hat. Während die IGS Nienburg eine riesige Warteliste hat – ist sie bis Heute trotzdem keine Regelschule in Niedersachsen. Dann leistet sich die Stadt Nienburg gleich zwei Gymnasien direkt nebeneinander. Und eine OBS für alle, die auf den anderen Schulen keinen Platz kriegen – das dreigliedrige Bildungssystem ist in Nienburg somit nie abgeschafft worden.

Es wird Zeit, dass sich das ändert.“

Innerhalb der Veranstaltung wurde auch deutlich, dass dieses Schulsystem anhand von Einkommensgrenzen sortiert: „Wie soll sich eine Familie Schulbücher und Rechner und/oder Tablets im Wert von 300€ bis 600€ leisten können?! Dazu kommen noch Klassenfahrten und Kopiergeld und in der Oberstufe sogar noch die Bustickets!

Hier wird deutlich, dass der Bildungsaufstieg besonders Menschen mit geringen Einkommen besonders schwer gemacht wird. Das ist soziales Gift für eine Gesellschaft – damit werden wir brechen. Wir schaffen eine kostenfreie Bildung für Alle! Bis zum Meisterbrief oder Studium und darüber hinaus. Die Abschaffung der Lernmittelfreiheit war ein Fehler.“ Ergänzt Anne-Mieke Bremer aus dem Kreisvorstand der Partei.

Lennard Fiene (angehender Erzieher) weist im Weiteren daraufhin, dass diese Ungerechtigkeit sich auch bei Berufsausbildungen fortsetzt: „Obwohl sowohl im sozialen Bereich massenhaft Erzieher*innen und andere Kräfte fehlen, leisten wir uns hier immernoch ein System der schulischen Ausbildung, das ohne Bezahlung stattfindet! In den Sommerferien zwischen der Ausbildung zum Sozialassistenten und der zum Erzieher wird man sogar komplett ohne Geld sitzen gelassen.“

Die Vision der Linken von einem Bildungssystem ohne Angst und möglichst kleinen Lerngruppen lässt sich natürlich nur mit mehr Lehrkräften umsetzen. Hier verweist die Referentin Maren Kaminskis darauf, dass die Weichen schon vor 10 oder 15 Jahren hätten gestellt werden können. Man könne sich halt keine Lehrkräfte herbeizaubern, hier haben die Vorgängerregierungen es versäumt die Studienkohorten zu erhöhen.

„Ein Anfang wäre allerdings damit getan, wenn Niedersachsen es sich nicht mehr leisten würde, Lehrkräfte über die Sommerferien zu entlassen – hier wird oft vergessen, dass es noch 15 andere Bundesländer mit Lehrkräftemangel gibt.“

Zum Ende der Veranstaltung stellte Torben Franz fest:
„Wir sehen: Damit die Bildungspolitik wieder auf die Füße kommt, braucht es eine Starke LINKE. im Landtag, die Druck von links auf die Regierung macht!

Wir haben das Konzept für eine sozial gerechte Bildungsreform, statt Gießkannenprinzip fordern wir Entlastungen im Alltag der Menschen – bei ÖPNV-Tickets, Schulbüchern, kostenfreies Essen in der Schule.“


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