Unsere Kandidat*innen für den Stadtrat
Wahlbereich 1 Nienburg Nord

Celsy Dehnert
Erichshagen-Wölpe
35 Jahre, Büromanagerin
Das gute Leben für alle - genau das will ich für den Landkreis Nienburg. Ich wünsche mir kostenfreie, konsumfreie Räume, in denen Menschen einander begegnen können - nicht nur in Nienburg, sondern auch auf den Dörfern. Wir brauchen niedrigschwellige Angebote der Kinder- und Jugendarbeit flächendeckend im gesamten Landkreis, gut erreichbar durch einen öffentlichen Nahverkehr, der auf Erreichbarkeit und Teilhabe ausgerichtet ist, statt dass Samstags ab 14 Uhr kein Bus mehr fährt. Auch eine kommunale Strategie für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung ist nötig.

Torben Franz
Nienburg
32 Jahre, Sozialarbeiter
Günstige Mieten, Busse die pünktlich und kostenfrei fahren und sogar am Wochenende oder am Feiertag Menschen noch sicher nach Hause bringen – nicht weniger Wünsche ich mir für den Landkreis Nienburg. Das Leben lässt sich genau hier vor Ort verbessern – weg vom Profit für einige wenige Immobilienhaie und hin zu einer Kommune, die für alle da ist. Wir werden das Leben bezahlbar machen und für lebendige Nachbarschaften streiten.

Filliz Gusejnov
Erichshagen
23 Jahre, arbeitssuchend
Ich kandidiere, weil ich die Perspektive einer jungen FLINTA*-Person stärker in die Kommunalpolitik einbringen möchte. Besonders wichtig sind mir die Themen Feminismus, Chancengleichheit sowie der Ausbau der Kinder- und Jugendarbeit. Ich möchte dazu beitragen, dass alle Kinder und Jugendliche – unabhängig vom Geldbeutel – die gleichen Chancen auf Teilhabe und den Zugang zu Freizeit und Bildungsangeboten haben. Als junge FLINTA*-Person, die selbst in einer von Armut betroffenen Familie aufgewachsen ist, möchte ich diese Perspektive in die Kommunalpolitik einbringen und mich für mehr soziale Gerechtigkeit und Vielfalt einsetzen.

Robin Schlüter
Nienburg
24 Jahre, erwerbslos
Schluss mit Leerstand und Immobilienspekulation! Endlich wieder sozialer Wohungsbau.

Cora Imort
Nienburg
33 Jahre, Spezialistin für Zulassungsangelegenheiten
Als FLINTA* mit Behinderung kenne ich die Probleme der medizinischen Versorgung, besonders im ländlichen Raum, daher liegt mir die Gesundheitspolitik besonders am Herzen. Ich möchte mich für ein solidarisches, lebenswertes Nienburg einsetzen, welches niemanden aufgrund des Geschlechts, Alters, Herkunft oder Sexualität ausgrenzt.

Benedikt Breuer
Nienburg
32 Jahre, Personalreferent
Durch die vielfältigen Kulturen an meinem Arbeitsplatz weiß ich, was Miteinander bedeutet, und dass Herkunft, Hautfarbe, geschlechtliche Identität oder Sexualität keinen Unterschied machen dürfen. Als Personaler im Niedriglohnsektor erlebe ich täglich die Armut und Herausforderungen vieler Menschen, die ihr Bestes geben, um sich und ihre Familien zu ernähren. Deshalb setze ich mich in Nienburg für bezahlbares Leben, faire Löhne, queere Rechte und Antifaschismus ein.
Wahlbereich 2 Nienburg Süd

Viktoria Kretschmer
Nienburg
50 Jahre, Dipl.-Ing.(FH), Dipl.-Phil.
Ich setze mich für eine Kommune ein, in der alle Menschen gut leben können - unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Alter. Meine Schwerpunkte sind Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und starke Daseinsvorsorge. Ich stehe für die Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und solidarisch ist.

Jerome Rödel
Langendamm
31 Jahre, Rettungssänitäter
Neben meinem Beruf bin ich ehrenamtlich in der Feuerwehr und verschiedenen Vereinen wie bei der Rockinitiative oder dem Weserbeatz e.V. engagiert. Meine Schwerpunkte werden auf Gesundheitspolitik, Katastrophenschutz und Feuerwehr liegen. Jugendarbeit, Soziales und Antifaschismus sind mir aber ebenfalls wichtige Punkte. Wer rettet euren Dienstplan wenn er kollabiert? Wer löscht den Haushalt wenn er brennt? Genau dafür möchte ich mich mit und für euch im Kreis und in der Stadt Nienburg einsetzen!

Anne-Mieke Bremer
Nienburg
34 Jahre, MdB/Schulsozialarbeiterin
Holen wir uns die Kommunen zurück! Jahrzehnte lange Sparpolitik macht sich zuerst bei uns im ländlichen Bereich bemerkbar. Als Schulsozialarbeiterin an der Oberschule habe ich schon vor meinem Bundestagsmandat täglich erlebt, welche Auswirkungen bundespolitische Entscheidungen im Alltag von Familien und insbesondere von Kindern und Jugendlich haben. Ich kandidiere als Bundestagsabgeordnete für den Kreistag und für den Stadtrat, weil ich glaube, dass wir diese zwei Ebenen stärker zusammendenken müssen.

Faysal Gürses
Nienburg
42 Jahre, Elektriker
Seit 21 Jahren arbeite ich als Elektroniker. In meinem Beruf geht es darum, Verantwortung zu übernehmen, Probleme zu erkennen und Lösungen zu finden. Dabei habe ich gelernt: Man muss anpacken und darf nicht wegschauen, wenn etwas nicht funktioniert. Seit 25 Jahren bin ich Fußballschiedsrichter. In dieser Zeit habe ich gelernt, fair zu bleiben, unterschiedliche Menschen zusammenzubringen, Entscheidungen zu treffen und auch in schwierigen Situationen ruhig zu bleiben. Diese Erfahrungen möchte ich in die Kommunalpolitik einbringen. Ich möchte zuhören, statt über die Menschen hinweg zu entscheiden. Ich möchte anpacken, statt nur zu reden. Und ich möchte fair bleiben – für alle.

Clemens Berndt
Nienburg
34 Jahre, Mediengestalter
Mit dem Willen, verschiedene Teile zu einem funktionierenden Ganzen zu kombinieren und gleichzeitig immer die Verbindung zu allen Einwohner*innen zu halten möchte ich dazu beitragen, unseren Landkreis ganzheitlich zu einem echten Zuhause für alle machen. Den solidarischen Grundgedanken fest in die Planung und Umsetzung von Bauprojekten, ÖPNV, Landwirtschaft und Umweltschutz zu integrieren ist mir dabei ein besonderes Anliegen.
Stadtrat Rehburg-Loccum

Darja Wagner
Winzlar
33 Jahre, Erzieherin
In der Kommunalpolitik möchte ich mich als FLINTA*Person engagieren, um vor allem Familien, queeren Menschen und Armutsbetroffenen eine Stimme zu geben. Ich will dass der ländliche Raum ein Wohnort mit Zukunftsperspektiven wird und möchte mich daher vor allem bei den Themen ÖPNV, Kinder-. Und Jugendeinrichtungen und Freizeitstätten engagieren. Als
Erzieherin und Mutter bringe ich bei diesen Themen persönliche Erfahrung sowie berufliches Wissen mit. Der ländliche Raum darf bei politischen Entscheidungen nicht vergessen werden, daher setze ich mich für ein gutes Leben für alle ein!
