Unsere Kandidat*innen für den Kreistag
Wahlbereich 1

Viktoria Kretschmer
Nienburg
50 Jahre, Dipl.-Ing.(FH), Dipl.-Phil.
Ich setze mich für eine Kommune ein, in der alle Menschen gut leben können - unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Alter. Meine Schwerpunkte sind Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und starke Daseinsvorsorge. Ich stehe für die Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und solidarisch ist.

Jerome Rödel
Nienburg Langendamm
31 Jahre, Rettungssänitäter
Neben meinem Beruf bin ich ehrenamtlich in der Feuerwehr und verschiedenen Vereinen wie bei der Rockinitiative oder dem Weserbeatz e.V. engagiert. Meine Schwerpunkte werden auf Gesundheitspolitik, Katastrophenschutz und Feuerwehr liegen. Jugendarbeit, Soziales und Antifaschismus sind mir aber ebenfalls wichtige Punkte. Wer rettet euren Dienstplan wenn er kollabiert? Wer löscht den Haushalt wenn er brennt? Genau dafür möchte ich mich mit und für euch im Kreis und in der Stadt Nienburg einsetzen!

Anne-Mieke Bremer
Nienburg
34 Jahre, MdB/Schulsozialarbeiterin
Holen wir uns die Kommunen zurück! Jahrzehnte lange Sparpolitik macht sich zuerst bei uns im ländlichen Bereich bemerkbar. Als Schulsozialarbeiterin an der Oberschule habe ich schon vor meinem Bundestagsmandat täglich erlebt, welche Auswirkungen bundespolitische Entscheidungen im Alltag von Familien und insbesondere von Kindern und Jugendlich haben. Ich kandidiere als Bundestagsabgeordnete für den Kreistag und für den Stadtrat, weil ich glaube, dass wir diese zwei Ebenen stärker zusammendenken müssen.

Torben Franz
Nienburg
32 Jahre, Sozialarbeiter
Günstige Mieten, Busse die pünktlich und kostenfrei fahren und sogar am Wochenende oder am Feiertag Menschen noch sicher nach Hause bringen – nicht weniger Wünsche ich mir für den Landkreis Nienburg. Das Leben lässt sich genau hier vor Ort verbessern – weg vom Profit für einige wenige Immobilienhaie und hin zu einer Kommune, die für alle da ist. Wir werden das Leben bezahlbar machen und für lebendige Nachbarschaften streiten.

Cora Imort
Nienburg
33 Jahre, Spezialistin für Zulassungsangelegenheiten
Als FLINTA* mit Behinderung kenne ich die Probleme der medizinischen Versorgung, besonders im ländlichen Raum, daher liegt mir die Gesundheitspolitik besonders am Herzen. Ich möchte mich für ein solidarisches, lebenswertes Nienburg einsetzen, welches niemanden aufgrund des Geschlechts, Alters, Herkunft oder Sexualität ausgrenzt.

Clemens Berndt
Nienburg
34 Jahre, Mediengestalter
Mit dem Willen, verschiedene Teile zu einem funktionierenden Ganzen zu kombinieren und gleichzeitig immer die Verbindung zu allen Einwohner*innen zu halten möchte ich dazu beitragen, unseren Landkreis ganzheitlich zu einem echten Zuhause für alle machen. Den solidarischen Grundgedanken fest in die Planung und Umsetzung von Bauprojekten, ÖPNV, Landwirtschaft und Umweltschutz zu integrieren ist mir dabei ein besonderes Anliegen.

Benedikt Breuer
Nienburg
32 Jahre, Personalreferent
Durch die vielfältigen Kulturen an meinem Arbeitsplatz weiß ich, was Miteinander bedeutet, und dass Herkunft, Hautfarbe, geschlechtliche Identität oder Sexualität keinen Unterschied machen dürfen. Als Personaler im Niedriglohnsektor erlebe ich täglich die Armut und Herausforderungen vieler Menschen, die ihr Bestes geben, um sich und ihre Familien zu ernähren. Deshalb setze ich mich in Nienburg für bezahlbares Leben, faire Löhne, queere Rechte und Antifaschismus ein.
Wahlbereich 2

Daniela Benne
Hassel
49 Jahre, Grundschullehrerin
Als Grundschullehrerin setze ich mich besonders für chancengerechte, inklusive und kostenlose Bildung ein, in der der familiäre Hintergrund keinerlei
Rolle spielt. Für moderne, sanierte, bedarfsgerechte und klimafreundliche Schulen mit einem ausgebauten Ganztagsangebot kämpfe ich ebenso. Freiwillige Leistungen müssen konsequent erhalten und ausgebaut werden, da das Leben auf dem Land attraktiv und bezahlbar sein muss.

Jessica Helmbold
Drakenburg
35 Jahre, Einzelhandelskauffrau
Ich möchte Politik machen, die zuhört, anpackt und die Menschen in den Mittelpunkt stellt. Mein Kernthema ist sozialer Zusammenhalt: Niemand soll sich ausgeschlossen fühlen oder mit seinen Sorgen allein gelassen werden. Deshalb setze ich mich für bezahlbares Wohnen, gute Kitas und Schulen, eine verlässliche medizinische Versorgung, einen Nahverkehr, der funktioniert, und echte Gleichberechtigung ein. Ich möchte Politik machen, die zuhört, erreichbar ist und gemeinsam mit den Menschen Lösungen findet. Dafür setze ich mich mit Herz und Engagement ein.

Michael Barth
Hassel
51 Jahre, Lehrer
Ich möchte mich nicht damit abfinden, dass öffentliche Infrastruktur, Natur und gesellschaftlicher Zusammenhalt immer stärker unter Druck geraten. Ich setze mich für lebendige Dörfer, eine starke öffentliche Daseinsvorsorge und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen ein. Natur- und Klimaschutz dürfen nicht gegen die Interessen von Menschen ausgespielt werden. Wir brauchen mehr Geld für freiwillige Leistungen der Kommunen, jedoch keine Finanzierung von Prestigeprojekten!

Franziska Stelling
Bücken
33 Jahre, Pharmazeutisch-technische Assistentin
Mir liegt mir die Gesundheitsversorgung, gerade im ländlichen Raum, besonders am Herzen. Darüberhinaus ist es mir besonders wichtig Solidarität mit allen Menschen vorzuleben. Dazu gehört es auch Teilhabe zu ermöglichen! Vom warmen Mittagessen in der Kita, über gleiche Bildungschancen zu fairen Löhnen, bezahlbaren Wohnungen, einem geöffneten Freibad und der Möglichkeit sich trotz Carearbeit politisch zu engagieten. Diese Welt gehört uns allen und ich kämpfe dafür, dass endlich sichtbar wird wie vielfältig diese Gesellschaft ist.

Serjoscha Bers
Hilgermissen
40 Jahre, Erwerbslos
Vor zwölf Jahren zog ich in die Grafschaft Hoya - ohne Auto, ohne Führerschein. Nur mit dem Fahrrad habe ich mir die Umgebung erschlossen. Ich sorge mich um Menschen, die nicht die Kraft, die Gesundheit oder das Geld haben, um im ländlichen Raum mobil zu bleiben. Darum engagiere ich mich für Bürgerbusse und nachhaltigen, öffentlichen Verkehr.

Sebastian Werner
Hoyerhagen
34 Jahre, Automatisierer
Auch beruflich setze ich mich dafür ein, Prozesse für Menschen zu erleichtern. Daher liegt es mir nahe, die Menschen zu unterstützen, ein unkomplizierteres Leben ohne Einschränkungen zu führen. Bürokratie hindert die Menschen daran, ihre Kraft und Zeit für sinnvolle Dinge zu verwenden. Lasst uns zusammen an einer Gemeinschaft arbeiten, in der sich wirklich alle angesprochen und gehört fühlen, damit wir positiv in die Zukunft blicken können.
Wahlbereich 3

Linus Burmeister
Estorf
18 Jahre, Azubi
Soziale Politik beginnt vor der eigenen Haustür deshalb möchte ich die Interessen der Menschen in unserer Region mit Engagement und Verantwortung vertreten. Besonders wichtig sind mir gut ausgebaute Straßen, Rad- und Gehwege, ein verlässlicher ÖPNV sowie mehr Barrierefreiheit. Gleichzeitig brauchen wir eine moderne Infrastruktur mit schnellem Internet und guter Mobilfunkversorgung, die Förderung lokaler Unternehmen, weniger Bürokratie und mehr Bürgerbeteiligung. Für eine hohe Lebensqualität vor Ort gehören für mich auch saubere Energie, mehr Grünflächen, die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren sowie Integration und soziale Teilhabe für alle dazu.

Darja Wagner
Winzlar
33 Jahre, Erzieherin
In der Kommunalpolitik möchte ich mich als FLINTA*Person engagieren, um vor allem Familien, queeren Menschen und Armutsbetroffenen eine Stimme zu geben. Ich will dass der ländliche Raum ein Wohnort mit Zukunftsperspektiven wird und möchte mich daher vor allem bei den Themen ÖPNV, Kinder-. Und Jugendeinrichtungen und Freizeitstätten engagieren. Als
Erzieherin und Mutter bringe ich bei diesen Themen persönliche Erfahrung sowie berufliches Wissen mit. Der ländliche Raum darf bei politischen Entscheidungen nicht vergessen werden, daher setze ich mich für ein gutes Leben für alle ein!

Matthias Ehm
Uchte
36 Jahre, Industriekaufmann
Ich komme aus Uchte, dem Ort mit dem schönsten Freibad im Landkreis. Hier bin ich zusammen mit vielen Menschen unterschiedlicher Kulturen aufgewachsen und sehe darin eine Bereicherung des Landlebens, weswegen ich mich insbesondere gegen Rassismus einsetze. Darüber hinaus sind mir Anliegen wie Sozialpolitik, Gesundheitspolitik und ÖPNV sehr wichtig, da sie den Schlüssel für eine gute Zukunft für uns alle bilden.

Celsy Dehnert
Erichshagen-Wölpe
35 Jahre, Büromanagerin
Das gute Leben für alle - genau das will ich für den Landkreis Nienburg. Ich wünsche mir kostenfreie, konsumfreie Räume, in denen Menschen einander begegnen können - nicht nur in Nienburg, sondern auch auf den Dörfern. Wir brauchen niedrigschwellige Angebote der Kinder- und Jugendarbeit flächendeckend im gesamten Landkreis, gut erreichbar durch einen öffentlichen Nahverkehr, der auf Erreichbarkeit und Teilhabe ausgerichtet ist, statt dass Samstags ab 14 Uhr kein Bus mehr fährt. Auch eine kommunale Strategie für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung ist nötig.
