Die Linke solidarisiert sich mit den "Omas gegen Rechts"

Torben Franz

Die Linke solidarisiert sich mit den "Omas gegen Rechts"

 

In seiner jüngsten Sitzung hat sich der Kreisvorstand der Linken Nienburg/Weser mit der Presseberichterstattung in Bezug auf die Aktionen der Omas gegen Rechts befasst und beschlossen, sich mit den Omas gegen Rechts umfassend solidarisch zu erklären.

„Die Mitteilung der AfD ist hochnotpeinlich – eine Partei, die eine 180 Gradwende in der Erinnerungspolitik fordert, hat mit dem Gedenken an die Opfer des Holocausts und den Stolpersteinen nichts am Hut. Es ist gut und richtig, dass die Omas darauf hinweisen, dass diese Gedenkkultur gegen die AfD verteidigt werden muss!“, kommentiert Kreisvorsitzender Torben Franz.

„Der Mythos der bezahlten NGO kann nur als bösartige Lüge oder als völlige politische Unwissenheit interpretiert werden. Selbst die unsägliche Anfrage der von Bundeskanzler Merz geführten CDU im Bundestag ergab, dass an die Omas gegen Rechts kein öffentliches Geld fließt! Das ehrenamtliche Engagement der Omas gegen Rechts für Demokratie sollte im Gegenteil gelobt und als Beispiel genommen werden. Dass die AfD gegen ehrenamtliches Engagement und gegen sogenannte NGOs hetzt, sollte uns alle alarmieren – schließlich ist auch der Fußballverein oder der Schützenverein eine Nicht-Regierungs-Organisation (NGO). Wer das ehrenamtliche Engagement in der Gesellschaft bedroht und dies abwürgen will, statt demokratische Beteiligung zu fördern, offenbart einen autokratischen Geist.“, ergänzt Vorstandsmitglied Celsy Dehnert.

„Wir stehen an der Seite aller demokratischen Kräfte gegen die rechtsextremistische AfD. Einer solchen Partei darf man keine Bühne bieten.“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes und Bundestagsabgeordnete Anne-Mieke Bremer abschließend.